Gib der Empfehlung eine klare, hilfreiche Aufgabe.
Eine Alternative sollte erklären, warum der Käufer sie stattdessen wählen könnte: ein wärmerer Stoff, mehr Fassungsvermögen oder eine benötigte Funktion. Ein ergänzendes Produkt sollte zum bereits gewählten Artikel passen und ihn sinnvoll unterstützen. Der Preis allein ist für beides eine schwache Begründung.
Nimm DYMR als fiktives Beispiel. Zu einem T-Shirt für jeden Tag kann es eine Alternative aus schwererem Stoff geben. Eine Cap kann das gewählte Outfit ergänzen. Ein anderes T-Shirt derselben Kategorie ist vielleicht einfach eine ähnliche Option. Der Kunde sollte den Unterschied verstehen, ohne deine Produktstruktur kennen zu müssen.
| Typ | DYMR-Beispiel | Was der Kunde entscheidet |
|---|---|---|
| Upsell | Stattdessen das T-Shirt aus schwererem Stoff wählen | Passt diese Alternative besser zu mir? |
| Cross-Sell | Eine passende Cap hinzufügen | Macht diese Ergänzung meinen Kauf sinnvoller? |
| Ähnliches Produkt | Ein anderes T-Shirt ansehen | Gefällt mir eine andere Option besser? |
Verknüpfe die Produkte und prüfe dann die Platzierung.
Wähle im Produkteditor unter Produktdaten → Verlinkte Produkte die Upsells und Cross-Sells aus. Aktualisiere das Produkt. Ähnliche Produkte beruhen auf Kategorien und Schlagwörtern. Sie sind keine dritte, manuell zusammengestellte Liste in diesem Bereich.
Prüfe jetzt die Produktvorlage und das Warenkorb-Layout. Eine gespeicherte Auswahl ergänzt keinen fehlenden Block oder Theme-Abschnitt. Prüfe bei einem blockbasierten Warenkorb die vorgesehene Produktsammlung. Bei einem klassischen Theme orientierst du dich an dessen WooCommerce-Anzeigeoptionen.
Wenn die Empfehlung fehlt.
Bestätige zuerst, dass du das richtige übergeordnete Produkt beziehungsweise den richtigen Variantenkontext bearbeitet und die Änderung gespeichert hast. Prüfe dann den empfohlenen Artikel: Ist er veröffentlicht, sichtbar und nach den Filtern der Produktsammlung zulässig? Ein Artikel, der bereits im Warenkorb liegt, ist keine hilfreiche doppelte Empfehlung.
Wenn alle Produktdaten stimmen, aber der gesamte Abschnitt fehlt, untersuche die Vorlage. Ist der Abschnitt vorhanden, zeigt aber die falschen Artikel, prüfe Produktsammlung, Kategorien und Filter. Das sind unterschiedliche Probleme, die unterschiedliche Lösungen brauchen.
Beurteile die Auswahl aus Kundensicht.
Teste einen gewöhnlichen Warenkorb auf dem Smartphone. Ist klar, was die Ergänzung ist, was sie kostet und ob du etwas hinzufügst oder ersetzt? Prüfe Varianten, Verfügbarkeit und die daraus entstehende Bestellung. Der ursprüngliche Kauf sollte sich weiterhin einfach abschließen lassen.
Prüfe, ob die Empfehlung hilfreich ist, bevor du weitere Angebote ergänzt. Eine sichtbare Empfehlung belegt noch keinen höheren Umsatz. Miss die tatsächliche Reaktion im Vergleich zu deinen eigenen Ausgangswerten und berücksichtige dabei Rückgaben und den Aufwand für die Abwicklung der Kombination.